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Montag, 13. Juli 2026 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der deutsche Techkonzern Bosch erhält eine Förderung in Höhe von bis zu 225 Millionen Dollar für seine Chipfabrik in den Vereinigten Staaten. Nach einer intensiven Prüfphase hat der Technologiekonzern die finale Fördervereinbarung mit der US-Regierung über das nationale Chip-Programm unter Dach und Fach gebracht.

Intel erweitert und modernisiert sein Werk im irischen Leixlip westlich von Dublin massiv. Dafür will der US-Chipriese rund fünf Milliarden Euro (etwa 5,7 Milliarden US-Dollar) investieren. Unter anderem sollen bereits vorhandene Reinräume mit modernsten Produktionsmaschinen ausgestattet werden, wie Intel wissen lässt.

Die Europäische Union plant konkrete gesetzliche Zugangsbeschränkungen für soziale Medien, um Kinder und Jugendliche besser vor Online-Gefahren wie Suchtstrukturen, Hassrede und Cybermobbing zu schützen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, direkt nach dem Sommer einen entsprechenden EU-weiten Gesetzesentwurf vorzulegen. Grundlage dafür ist ein offizieller Bericht eines hochkarätig besetzten EU-Expertengremiums.

Der taiwanesische Chip-Auftragsfertiger TSMC hat für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahrfes hervorragende Umsatzzahlen vorgelegt und die Markterwartungen übertroffen. Konkret kann TSMC einen neuen Rekordumsatz von 1,27 Billionen Taiwan-Dollar (ca. 39,6 Milliarden US-Dollar bzw. 34,6 Milliarden Euro) verbuchen. Dies entspricht einem kräftigen Umsatzsprung von 36 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum.

Beim Baarer IT-Beratungs- und Software-Engineering-Unternehmen Emineo übernimmt Ulrich Gantenbein die Leitung des neu geschaffenen Kompetenzbereichs "Data Intelligence & Artificial Intelligence". Laut Mitteilung verfügt Gantenbein über langjährige Erfahrung in den Bereichen Data Intelligence, Analytics sowie mit ERP- und KI-Lösungen. Mit dem neuen Bereich soll er Anwenderfirmen bei der strategischen Nutzung von Daten und der KI-Implementierung unterstützen, heisst es.

Dropbox mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco hat Jim Rudall zum neuen "Head of Emea" berufen. Rudall übernimmt damit die Verantwortung für die regionale Go-to-Market-Strategie von Dropbox und leitet die Vertriebsorganisation in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (Emea). Ein strategischer Schwerpunkt liege dabei auf dem Ausbau der KI-gestützten Kollaborations- und Produktivitäts-Tools wie Dropbox Dash, heisst es in einer Aussendung dazu.

Unternehmen investieren in KI viel Geld, ebenso in Schulungen für Mitarbeiter. Dabei übersehen sie jedoch, dass jeder Mensch unterschiedlich auf die Einführung reagiert. Das wird bei der Einführung der Technik in Unternehmen nicht beachtet, kritisieren Forscher der Texas A&M University.

Romantische Beziehungen zu KI-Chatbots entwickeln sich ähnlich wie die zu Menschen. Es beginnt mit zwanglosen Gesprächen und endet oft in einer wirklichen Beziehung, haben Forscher der Technischen Universität Valencia gemeinsam mit Kollegen anderer spanischer Institutionen sowie aus Grossbritannien und Finnland herausgefunden. Die Studie basiert auf Interviews mit 17 Personen, die in romantischen Beziehungen zu KI-Assistenten wie ChatGPT und virtuellen Dating-Plattformen wie Character.AI oder Replika standen.

Laut Ökonomen der Offenen Universität Kataloniens wirken sich Roboter im Mittelstand positiv auf die Produktivität aus. Dies führt allerdings nicht automatisch dazu, dass diese Unternehmen auch mehr exportieren, heisst es. Das gelinge nur KMUs, die nicht nur Roboter einsetzen, sondern auch innovativ sind. Innovationsfähigkeit lasse sie umgekehrt auch produktiver werden und könnte dabei helfen, neue Produkte zu entwickeln, die auf ausländischen Märkten wettbewerbsfähiger sind. Auch liessen sich bestehende Produkte verbessern, um den Bedürfnissen ausländischer Kunden gerecht zu werden.

Einen neuen Flug- und zugleich auch Tauchroboter für die Meeres- und Klimaforschung haben Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology zusammen mit Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt. "Unser Traum ist es, dass Ozeanografen, Meeresbiologen und Mitglieder von Küstengemeinden diesen Roboter von einem Boot oder vom Ufer aus starten, und er dann nahe an das Untersuchungsgebiet heranfliegt, etwa zu einem Eisberg, einer Hafenanlage oder über eine Walschule", sagt Raphael Zufferey vom Massachusetts Institute of Technology.