
Zwischenmeldung von der «wohl fulminantesten Revolution der Menschheitsgeschichte» (Roger Schawinski).
In Milch oder Wasser aufgelöst. Mit Eiswürfeln, garniert mit Caramelsirup oder Kokosschaum: Kaffeekonzentrate sorgen in den sozialen Netzwerken für einen Hype.
Der New Yorker Schriftsteller beschreibt in seinem Buch «Unter Freunden», wie das Geburtstagsfest zweier Familien plötzlich alles infrage stellt, was während Jahrzehnten aufgebaut worden ist.
Die Bayreuther Festspiele zeigen in diesem Sommer zum ersten Mal den frühen «Rienzi» – kein anderes Werk Richard Wagners hat eine derart wechselhafte Wirkungsgeschichte.
Sebastian Nordmann, der neue Intendant des Lucerne Festival, hat seine erste Sommersaison unter das Motto «American Dreams» gestellt. Im Gespräch stellt er klar: Es geht um die musikalische Vielfalt der USA, nicht um Tagespolitik.
Stets hinter einer Sturmhaube versteckt, ist Pale Jay zu einem globalen Streaming-Phänomen geworden. Sein Erfolg hat jedoch weniger mit der Inszenierung zu tun als mit seiner feinen Stimme und seiner künstlerischen Haltung.
Spektakuläre architektonische Inszenierung vor idyllischer ländlicher Kulisse: Ein neues Museum im Baltikum beleuchtet die Geschichte des jiddischen Schtetls am Beispiel der litauischen Kleinstadt Scheduva.
Nach «Oppenheimer» widmet sich der Oscar-Preisträger Homers «Odyssee» – seinem bisher grössten Abenteuer. Im Gespräch erzählt der Regisseur von der zeitlosen Kraft des Epos und davon, was er von seinem Kollegen Guillermo del Toro gelernt hat.
Disneys Realverfilmungen wollten einst zeigen, was technisch möglich ist. Heute zeigen sie vor allem, wie künstlich Perfektion wirken kann.
Kaum ein anderes Land des Nahen Ostens vereint auf so engem Raum die Spuren so vieler Zivilisationen wie Libanon. Aber mit dem Fokus auf den jüngsten Krieg zwischen Israel und dem Hizbullah bleiben die Schäden an bedeutenden Kulturstätten in Südlibanon meistens unerwähnt.
Das renommierte ukrainische Literaturfestival Meridian findet nicht am Stammsitz Czernowitz, sondern in Frontstädten statt. Dieses Jahr in Charkiw und Saporischja. Ein beklemmender Augenschein vor Ort.
Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben - und was eher nicht?
Ein dunkler Mythos, aus dem helles Lachen kommt: Das Wiener Literaturmuseum zeigt den österreichischen Schriftsteller, wie er wirklich war.
Madeline Cash erzählt von der verrückten Gegenwart der USA – schräg und nie kitschig.
Zwei neue Alben und eine tolle Perspektive fürs Älterwerden: zum erfreulichen Zustand der Superstars.
Lukas Rietzschel stammt aus Sachsen und fragt sich, warum in Ostdeutschland gerade die Demokratie aufblüht.
Der berühmteste linke Denker spricht über die Revolution der künstlichen Intelligenz. Dabei bekennt er sich zu einem überraschenden Verbündeten – und wünscht Europa ein bisschen mehr El Salvador.
Er hat die moderne Geschichtsschreibung revolutioniert, war ein überzeugter Republikaner und eine moralische Instanz. Nun wird Marc Bloch ins Panthéon übergeführt – eine symbolträchtige Geste.
Eine Rekordzahl an eingereichten Filmen, 103 Weltpremieren und prominente Gäste wie Isabella Rossellini oder Darren Aronofsky: Locarno geht mit einem vielfältigen Programm in seine 79. Ausgabe. Fünf Höhepunkte, auf die man sich freuen darf.
Eine Arte-Doku über passionierte Nudisten dürfte die Jungen kaum für FKK begeistern. Diese behalten heute sogar zum Duschen die Unterwäsche an.
Der kantige Kosmopolit leitete Berlin, Venedig, Locarno und Nyon. Sein Biograf lernte von ihm, dass man reisen und mit Menschen reden muss, um an grosse Filme heranzukommen. Eine persönliche Erinnerung.
Der Schauspieler, Sänger, Parodist und Showmaster war der vollkommenste Entertainer des deutschsprachigen Nachkriegskinos. Seine Kunst war die Heiterkeit – und sie hatte mehr Tiefgang, als die Nachwelt dem Meister des Leichten oft zubilligen will.
Er hat sich früh über die Nazis lustig gemacht, alle Filmgenres parodiert und hält guten Geschmack für den grössten Feind der Komödie. Nun wird der grosse Komiker 100 Jahre alt – und steht noch immer vor der Kamera.
Elon Musk veröffentlichte «Citizen Vigilante» gratis auf X, nachdem dem Thriller Hass vorgeworfen worden war. Ist der Rächerfilm über migrantische Gewalt tatsächlich unzumutbar?
Der Sänger von Queen hat immer wieder in Montreux gewohnt. Das lag zunächst an den Mountain Studios, in denen Queen die neuen Alben einspielte. Später wurde die Stadt am Lac Léman zum letzten Rückzugsort des erkrankten Rockstars.
Für den Filmregisseur ist das Berner Oberland ein Rückzugsort. Wegen eines weit zurückliegenden Missbrauchsfalls war er vor 15 Jahren Gefangener in seinem eigenen Chalet. Die Einheimischen lassen bis heute nichts auf den 92-Jährigen kommen.
Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Tessin. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken.
In Stampa wuchsen Alberto, Diego, Ottilia und Bruno Giacometti auf, wohlbehütet von der Mutter Annetta und gefördert vom Vater und Künstler Giovanni Giacometti. Im Nachbarsweiler Borgonovo fanden sie ihre letzte Ruhe. Doch wenig in dem kargen Bergtal verweist auf die berühmte Familie, wäre da nicht das Atelier, das erhalten blieb.
In der Idylle des Engadins, zwischen den Reichen und Mächtigen, fand der Regisseur Inspiration für seine schlimmsten Visionen.
Mit Werken wie «Déjeuner en fourrure» wird Meret Oppenheim eine der bekanntesten Surrealistinnen. Ihr Lieblingsort lag in einem Dorf im Tessin – wo sie sich manchmal wie der letzte zivilisierte Mensch fühlt und wo auch ein liebestoller Hermann Hesse verkehrt.
In Clarens entzündet der Komponist mit «Le sacre du printemps» einen Urknall der Moderne, in Morges erfindet er bei Brot und Wein mit Charles Ferdinand Ramuz die Oper neu. Dann aber lockt Coco Chanel den Ruhelosen aus dem Schweizer Exil nach Paris.
Sils Baselgia war für die letzten acht Jahre vor ihrem Tod der einzige Fixpunkt im unsteten Leben der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Glücklich wurde sie auch hier nicht, aber sie war glücklicher als an jedem anderen Ort der Welt.
Ab den siebziger Jahren begeisterte Bonnie Tyler ihr Publikum mit rauchiger Stimme und Powerballaden. Die Sängerin aus Wales lebte ab den achtziger Jahren in Portugal, wo sie am Donnerstag 75-jährig gestorben ist.
Mit humoristischen Songs geisselt die bosnische Band Dubioza Kolektiv den Fanatismus und den Nationalismus in ihrer Heimat. Ihre mitreissende Musik aber begeistert auch das internationale Publikum.
Das führende französische Musikfestival in Aix-en-Provence startet mit Neuproduktionen von Mozarts «Zauberflöte» und der «Frau ohne Schatten» von Richard Strauss. Den stärksten Eindruck hinterlässt ein Debütant am Pult.
Lange Zeit hat sich die Sängerin als Trendsetterin behauptet, die sich selber stets weiterentwickelte. Das Album «Confessions on a Dance Floor II» hingegen zelebriert zeitlose Klubkultur.
In diesem Sommer wird der kleine Ort Ernen im Wallis wieder zur kulturellen Begegnungsstätte. Das junge Klaviertrio Gaspard gestaltet dort sechs Konzerte an drei Tagen und findet einen besonderen Draht zum Publikum.
Das Trio LAF arbeitet in Kriens an Melodien und Klangbildern, die später in Welthits landen können. Ein Besuch in ihrem Studio, wo gerade Musik für Bad Bunny entsteht.
Der Schweizer Schriftsteller machte aus Todesangst grosse Komik – nun erscheint sein wildes und bislang unaufgeführtes Theaterstück als Buch.
Mit «Himmelskörper am Rande der Welt» beweist der isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson seine überragenden Qualitäten. Es geht um ein Massaker an spanischen Walfängern, aber noch stärker um haarsträubende intime Verwicklungen und erotische Verfehlungen.
Auch Tadeusz Borowski kannte Auschwitz. Der von Imre Kertész hochgeschätzte Pole, der 1951 mit knapp 29 Jahren Hand an sich legte, war auf Deutsch bisher nur als Prosaautor präsent. Nun liegen in dem eindrucksvollen «Hörspiel-Oratorium» Gedichte von ihm vor.
In seinem Roman «Pfingsten» porträtiert der Tscheche Miroslav Hlauco mit Witz und Verve eine Berggemeinde, die sich dem technischen Fortschritt am liebsten verweigern würde. Seine rückwärtsgewandte Utopie verzichtet ganz auf Tragik.
Mit grosser sprachlicher Kraft erzählt der britische Rapper und Schriftsteller Kae Tempest von einem Transmann, der sich aus den Zuschreibungen seiner Umwelt befreit. Und unterläuft dabei immer wieder die Erwartungen der Leser.
«Yesteryear» von Caro Claire Burke gilt bereits als das Buch des Sommers: Darin erwacht eine Verfechterin traditioneller Rollenbilder plötzlich im Jahr 1855. Progressive Leserinnen feiern das als gerechte Strafe.
Man nannte ihn den König des Eisendrahts. Doch viele nahmen seine Kunst nicht ganz ernst und sahen darin kindische Basteleien. Bis sich alle ein Mobile zu Hause an die Decke hängten: die Kunst aus Luft, Raum und Bewegung.
Vilhelm Hammershøi ist der Altmeister der Moderne und wurde von seiner Zeit nicht verstanden. Nun ist der dänische Maler der Ereignislosigkeit im Kunsthaus Zürich in der ersten umfassenden Museumsausstellung in der Schweiz zu entdecken.
Michelangelos «David» gilt als die meistkopierte Skulptur der Kunstgeschichte. Seit Mittwoch ist er als italienischer Wilhelm Tell ein Kulturbotschafter für die Schweiz.
Die mexikanische Malerin Frida Kahlo wurde für ihre kompromisslosen und farbenprächtigen Selbstporträts berühmt. Wie es dazu kam, zeigt nun die Tate Modern in einer Ausstellung.
Wieso die Ausstellung zu Heiner Kielholz schlicht grandios ist.
Die Zivilisation ist hybrid geworden – Fotoaufnahmen im Museum für Gestaltung Zürich bilden Orte auf dem ganzen Globus ab: Sie zeigen ein Leben im Bienenstock.
Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.
Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.
Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.
Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.
Dürrenmatt selbst hat das Textbuch für die Musiktheater-Adaption des Komponisten Gottfried von Einem verfasst. Am Münchner Gärtnerplatztheater wird die reizvolle Rarität neu zur Diskussion gestellt.
Die Weitergabe von kulturellem Erbe kann lustvoll und kreativ sein – das zeigte sich unlängst bei Tanztheaterstücken von Pina Bausch und Trajal Harrell in Lugano.
Fussball, Konzerte, Theater: Kulturelle Grossereignisse sind für den Normalverbraucher fast unerschwinglich geworden. Das schadet uns allen.
Eigentlich ist die Zeitung ein Wegwerfprodukt. Aber Journalismus hat mehr mit Kunst zu tun, als man denkt. Das zeigt die Sammlung des Ehepaars Nobel, die jetzt in Prag zu sehen ist.
Die Tragödie von Crans-Montana sorgt in Italien für viel mediale Empörung. Der italienische Journalist Alessandro Politi war für die RAI vor Ort – und bekam im Wallis den Zorn der Einheimischen zu spüren.
Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.

Die Nati stellt Mauern auf und reisst sie nieder. Und sie ballert mit Serienfeuer aus dem Elfmeter-Schützengraben. Mein Liebesbrief.
Chlyklass-Gründungsmitglied Christoph Flury alias Krust ist im Alter von 48 Jahren an den Folgen einer unheilbaren Krankheit gestorben.
Die prekären Paare von «The Four Seasons» sind zurück, «The Boroughs» denkt Senioren und Monster zusammen – und Nicolas Cage ist ein Mix aus Detektiv und Superheld in «Spider-Noir».
Uns begeistern der neue Roman von Queen Elizabeth Strout, die Geschichte eines Mädchen, das während der Achtzigerjahre in einer Männerkommune aufwächst sowie der perfekte Ferienroman «Supertoskana» von Max Küng.
Von Bex bis Arkansas: Gewisse Ortsnamen folgen eigenen Lautgesetzen, die selbst Sprachprofis ins Grübeln bringen.
Aus dem Leben einer Deutschlehrerin, die ein zweites Leben als Leserin führt: Die preisgekrönte Autorin legt wieder einen Roman voller Geschichten und Porträts vor.
Vom angeblichen Schönheitsdiktat ist in Zürcher Freibädern wenig zu sehen. Dafür sind da ganz viele Menschen mit allerhand Problemzonen – sehr vergnügt und oft in knappsten Höschen.
17 Prozent mehr Eintritte als im Vorjahr: Die Kinobranche feiert ihr bestes Halbjahr seit 2023. Trotzdem fehlen noch 700’000 Besucherinnen und Besucher zum Niveau vor der Pandemie.
Ob Vielleserin oder Strandleser: Hier gibt es das richtige Buch, ganz egal, wo und wie Sie den Sommer verbringen.
100 Millionen Tonträger hat sie in ihrer langen Karriere verkauft, doch rauschhaft leicht war Bonnie Tylers Erfolg nie. Nachruf auf eine, die nicht aufgehört hat zu schuften.
Der «Tokio Hotel»-Sänger leiht im neuen «Minions»-Film einem hinterlistigen Fabelwesen seine Stimme – und zeigt, wie vielseitig er geworden ist.
Als wandelnder Blondinenwitz war Elle Woods in den Nullerjahren eine Heldin. Die neue Serie «Elle» zeigt ihre Highschool-Zeit – das ist lustig, aber auch sehr berechenbar.
Die Fussball-WM bringt eine Flut von Kommentatoren, Expertinnen und Ex-Profis auf den Bildschirm. Wer trifft den Ton, und wem kann man kaum zuhören?
Am 29. Juli kommt der neue Spiderman-Film in die Kinos. Nun sorgt ein Werbespot für Aufsehen. Darin spielt Argentiniens Superstar mit.
Ein 200 Jahre alter Roman über einen dichtenden Kater ist aktueller denn je. Das Buch verdient es, wiederentdeckt zu werden.
Erhalten Sie Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.
Der britische Bestsellerautor Matt Haig ergründet in seinen Büchern, was das gute Leben ausmacht. Ein Gespräch über seine Depression, den Fluch von Social Media und warum er nicht Auto fährt.
Toxische Männlichkeit scheint überall zu sein. Ausser man versinkt in die Lektüre von «Geh an die Orte, die du fürchtest».
Millionen verkaufte Alben, 50 Jahre Krokus und eine Branche, die er kaum wiedererkennt: Der Rockstar erklärt, warum Livekonzerte das Einzige sind, was im Streamingzeitalter noch zählt.
Was macht ein gutes Liebeslied aus? Der englische Popstar weiss es – und sagt vor seinem Konzert am Montreux Jazz Festival, warum er auch als junger Musiker kein wilder Stier war.
Was für eine Geschäftsfrau: Keine wirtschaftet besser, keine provoziert so schön. Nun erscheint neue Musik, und die 68-Jährige bricht das weibliche Tabu von allen.
Mit dem 100. Auftritt schlossen die US-Rocker ihre «From Zero»-Welttournee am Dienstagabend in Zürich ab. Nur einer der Gründe, warum es ein besonders denkwürdiger Abend werden sollte.
Wagnerwucht zum Saisonschluss: Richard Wagners «Tannhäuser» begeistert im Opernhaus szenisch und musikalisch.
Regisseur Damiano Michieletto verlegt Mozarts Krönungsoper «La clemenza di Tito» in einen Abhörstaat. Ein Triumph für Lea Desandre und das Opernhaus Zürich.
Sobald Viktor Orbán nicht mehr an der Macht ist, will der Jahrhundertpianist wieder in Ungarn auftreten. Ein Gespräch über die Kraft der Musik, seine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung auf einen Machtwechsel.
Chelsea Zurflüh erobert von Pieterlen aus gerade die Opernwelt. Ein Treffen mit der Sopranistin, die sich selbst als «Dorfmädchen» bezeichnet.
Er sieht, was andere nicht sehen: Die Fotostiftung Schweiz in Winterthur ergründet in der Ausstellung «Poliversum» das Schaffen von Andri Pol.
Die 76-jährige Sara Flores ist die erste indigene Künstlerin, die Peru an der Biennale vertritt. Ihre heilige Kunstform Kené verbindet sich mit einer grossen Ausstellung in Zürich.
Nach der Preview am Dienstag meldeten mehrere Galerien an der Art Basel Millionenverkäufe. Zwei Experten eines Kunstauktionshauses analysieren die spektakulärsten Deals.
Die Art Basel Unlimited gilt als Höhepunkt der Kunstmesse; hier sind die ganz grossen Werke zu sehen. Die diesjährige Ausgabe ist eine der politischsten seit langem. Sechs Highlights.
Sein Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman – mitsamt Drogen, Exzessen und Raubzügen. Doch sein höchstes Ziel war es, Menschen Freude zu machen. Nachruf auf den Künstler Timmermahn.
In der Berner Dampfzentrale legt Hofesh Shechter mit einem fulminanten Ensemble die Verbindungsstränge zwischen Volkstanz und Rave frei.
Sie spielte in einer Punkband und zählt heute zu den wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart: Ein Gespräch mit Olga Neuwirth über ihre Polit-Oper «Monster’s Paradise», die am Sonntag in Zürich Premiere feiert.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.