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Montag, 19. Januar 2026 04:44:41 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Seit das Weisse Haus eine neue Lebensmittelpyramide veröffentlicht hat, wird über Steaks und Milchprodukte gestritten. Eine kurze Kulturgeschichte der Ernährungsberatung in den USA.

Fernsehen und Streaming sind voller Klischees für kaputte Beziehungen: So gut wie in der «Tatort»-Folge «Ex-It» ist das selten.

Der österreichische Sozialwissenschaftler Gerald Knaus erläutert, weshalb die Freiheit auf unserem Kontinent trotz allem überleben kann – vorausgesetzt, dass wir einiges ändern.

Emily wohnt nicht mehr in Paris, sondern in Rom. Dazu das Finale von «Stranger Things» und eine Doku über unsere Obsession mit True Crime.

Uns begeistern der Roman des bulgarischen Autors Georgi Gospodinov über seinen Vater, das Tagebuch einer Trennung sowie ein Essay übers Essen.

In der neuesten Ausgabe unseres Sprachquiz geht es um berndeutsche Ausdrücke. Nur wer mindestens 10 von 14 Fragen richtig beantwortet, küren wir zum Bernversteher.

Joachim Triers Drama über Geschwister und ihren berühmten Regisseur-Vater triumphierte in Berlin. Die Verleihung wurde auch zur politischen Bühne.

Zehn Leute flüchten vor der Pest aufs Land, wo sie essen, trinken und sich Geschichten erzählen. Die neue Übersetzung des Klassikers «Decameron» ist überaus zugänglich.

Das neuste Werk des Popstars soll Anfang März erscheinen. Bereits vor ein paar Wochen heizte Styles mit einem Clip Spekulationen um neue Musik an.

«Ich check das für euch»: Seine Videos werden millionenfach geklickt – von Kindern. Der 39-Jährige verrät, wie man den Kleinsten Anspruchsvolles vermittelt und wer ihm als Kind die Welt erklärte.

Zum 70-jährigen Bestehen organisiert die European Broadcasting Union erstmals eine Livetournee. Auch wir kommen zum Zug.

Er pöbelt gegen Hollywood, hat keinen festen Wohnsitz mehr, und Fans spenden ihm Geld. Doch seine Managerin sagt: «Es wird ein Erfolgsjahr für Mickey Rourke.»

Der Komiker erzählt von seiner Kindheit und Karriere im Apartheid-Staat Südafrika. Er erinnert sich an seinen Schweizer Vater – und verrät, was ihm in Trumps Amerika Hoffnung macht.

Der britische Schauspieler geht in «The Night Manager» auf Verbrecher­jagd und begeistert auf Londons Theater­bühnen mit Tanz­einlagen – beides im Anzug.

Gibt es nur noch Hass und KI-Müll in den sozialen Medien? Nein, denn man kann dort immer noch eine hervorragende Zeit haben, wie eine kanadische Eishockey-Serie über eine schwule Liebes­beziehung zeigt.

2026 wäre die Dichterin 100 Jahre alt geworden. Zeit, ihre frühen Gedichte (1942 – 1967) wieder zu entdecken. Im Buch: «Liebe: Dunkler Erdteil».

Erhalten Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.

Als András Visky zwei Jahre alt war, wurde seine Familie in ein rumänisches Straflager deportiert. Im Alter von 68 Jahren hat er jetzt einen Roman über diese Zeit veröffentlicht – ein Meisterwerk.

Die Kultschriftstellerin, die mit «Der Report der Magd» einen unerhört zeitgeistigen Kommentar zur politischen Weltlage verfasst hat, bringt mit 86 Jahren ihre Memoiren heraus. Zeit für eine Ehrung.

Mit seinem neuen Album erfüllt sich der englische Popstar seinen lang gehegten Traum: einmal im Leben Oasis-Sänger Liam Gallagher sein.

Während der Hippie-Ära entstand die Rockband «Grateful Dead», die 60 Jahre später noch immer tourte. Nun ist Gründungsmitglied Bob Weir gestorben.

Der provokative «Fotzenrap» von Ikkimel, Zsá Zsá, 6euroneunzig und Co. mischt gerade die deutsche Musikszene auf. Über ein Genre zwischen Selbstermächtigung und Männerfantasien.

«Stranger Things»-Star Joe Keery wird pünktlich zum Ende der Serie mit seinem Musikprojekt Djo zum globalen Popliebling. Wie kommts?

Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.

Die Musikwissenschaftlerin Caiti Hauck hat zu Politik in Gesangsvereinen geforscht. Ihre Ergebnisse hat sie in einem Comic mit drei fiktiven Protagonisten zusammengefasst.

Intendant Andreas Homoki verabschiedet sich mit einer feurigen Inszenierung des «Elias»-Oratoriums. Ein überragender Bariton verhilft ihm zum Triumph.

Dmitri Tcherniakov thematisiert in seiner Neuinszenierung der Korngold-Oper häusliche Gewalt. Seine Lesart wirkt bezwingend – trotz tückischem Bühnenbild.

Der britische Stararchitekt, berühmt für seine Museen, hat etliche grosse kommerzielle Projekte und Luxushäuser realisiert. Gern würde er mal ein günstiges Miethaus entwerfen – ein Widerspruch?

Eine Riesenspinne, eine Sonne im Museum, eine Banane an der Wand: Im letzten Vierteljahrhundert gab es zahlreiche Werke, die auch ausserhalb der Kunstszene zu reden gaben.

Mehr als 400 Jahre lang galt es als verschwunden. Dann tauchte das «Christus am Kreuz»-Werk zufällig in einer Pariser Villa auf – zunächst hielt man es nur für eine schlichte religiöse Darstellung.

Bei der Herbstauktion ist erneut ein Rekord gepurzelt: Ein Klimt-Gemälde wird zum zweitteuersten je versteigerten Kunstwerk – und auch ein goldenes Klo wird für einen hohen Preis verkauft.

Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.

Claus Peymann war ein mächtiger Herrscher über die Bühnen – und ordnete doch alles in seinem Leben der Kunst unter. Zum Tod eines ganz Grossen, der ohne Nachfolger bleiben wird.

Unsere Kolumnistin, einst Schauspielerin und Drehbuch­autorin von «Lüthi und Blanc», erinnert sich an die schönsten Momente auf und hinter der Bühne.

Carl Hegemann war quirlig, extravertiert. Seine anarchische Energie hat die Berliner Volksbühne mitgeprägt. Auch am Schauspielhaus Zürich hinterliess er Spuren. Nun ist der Dramaturg und Philosoph gestorben.