
Frankreich und Norwegen verstärken ihre Verteidigung: Neben einem Beistandsabkommen erhält Norwegen Zugang zu Frankreichs nuklearem Schutzschirm.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Die USA und Israel haben Iran angegriffen. Teheran hat heftige Gegenangriffe lanciert. Gegenwärtig gilt eine Waffenruhe. Die Folgen des Konflikts sind weltweit spürbar. Die neuesten Entwicklungen im Live-Ticker.
Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Bashar al-Asad Ende 2024 erlebt Syrien ungewisse Zeiten. So zeigt sich zurzeit die Lage.
Moskau treibt die Russifizierung der besetzten Gebiete voran. Eigentümer von Liegenschaften haben nur noch bis zum 1. Juli Zeit, ihren Besitz anerkennen zu lassen. Für viele geflohene Ukrainer ist das faktisch unmöglich.
Seit über vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick.
Der langjährige Senator John Cornyn erleidet eine deftige Niederlage gegen den umstrittenen Justizminister von Texas, Ken Paxton. Das ist Donald Trump zuzuschreiben – der die Vorwahl der Republikaner für den Senat auf den Kopf gestellt hat.
Der 67-jährige Politikveteran ist eine umstrittene Figur. Seit seiner ersten Amtszeit wird ihm vorgeworfen, autokratisch zu handeln und die Pressefreiheit zu untergraben. Doch Jansa ist auch ein klarer Kritiker Russlands.
Länder wie die USA und Grossbritannien verschärfen ihre Visa-Regeln. Davon profitieren neue, unerwartete Universitätszentren: zum Beispiel Malaysia.
Am Dienstagmorgen kam es in der Gemeinde Buggenhout zu einem schweren Unfall an einem Bahnübergang. Dieser war geschlossen. Vor Ort ist die Betroffenheit gross.
Bei den Attacken in der Nacht auf Dienstag beruft sich Washington auf die Selbstverteidigung. Gleichzeitig droht auch in Libanon eine Eskalation. Ist ein Abkommen noch möglich?
Über kein anderes Thema schreibt der Bürgermeister von Gross-Manchester so häufig wie über seine Lieblings-Fussballmannschaft. Das sagt viel aus über das Image, das er pflegt – und den Gegensatz zum angezählten Premierminister.
Nach dem schwersten Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt seit Jahren kündigt Moskau an, systematisch die dortigen «Entscheidungszentren» ins Visier zu nehmen. Mit der Drohung maskiert der Kreml die Tatsache, dass Russlands Truppen an der Front feststecken.
Russlands Krieg gegen die Ukraine macht sich in Nordeuropa verstärkt bemerkbar. In den letzten Wochen kamen mehrmals ukrainische Drohnen vom Kurs ab.
In seiner mit Spannung erwarteten Enzyklika «Grossartige Menschheit» mahnt der Papst, die künstliche Intelligenz in den Dienst des Menschen zu stellen und nicht den Tech-Milliardären zu überlassen. Besonders den Einsatz von KI im Krieg kritisiert er scharf.
Seit vier Jahren kartografiert die NZZ täglich den Krieg in der Ukraine. Klicken Sie sich durch alle wichtigen Ereignisse im russischen Angriffskrieg.
Das Militärmanöver ist umfassender angelegt als in den Vorjahren. Die Zurschaustellung der atomaren Abschreckung dient auch als Warnung davor, Russland zu unterschätzen.
Die weissrussische Nobelpreisträgerin hat ihr Werk dem Sowjetmenschen gewidmet. Im Gespräch sagt Swetlana Alexijewitsch, wieso das Ende des Imperiums Krieg und Leere hinterlässt. Und weshalb die Ukraine die Ausnahme ist.
Die Firma Fire Point stellt Drohnen und Marschflugkörper her, die Russlands Ölanlagen und Raketenfabriken attackieren. Lange scheute das umstrittene Unternehmen die Öffentlichkeit. Nun gewährt es einen seltenen Blick hinter die Kulissen.
Grosse, mit Sprengstoff beladene Drohnen der ukrainischen Streitkräfte hätten sich in Finnlands Hauptstadt verirren können. Der Fall zeigt, wie Russlands Angriffskrieg auf die Länder an der Nato-Ostgrenze überschwappt.
Japan ist stark abhängig von Erdöl aus der Golfregion. Für eine Krise gab es lange kaum Anzeichen. Ausgerechnet ein Kartoffelchips-Hersteller löst nun eine breite Diskussion über mögliche Versorgungsengpässe aus.
Am Wochenende hatte der US-Präsident einen Durchbruch bei den Verhandlungen mit Teheran verkündet – nur um dann zurückzukrebsen. Zu weit liegen die Positionen der Amerikaner und der Iraner immer noch auseinander.
Nach Monaten der Eskalation rückt plötzlich Diplomatie in den Vordergrund. Doch zentrale Streitpunkte bleiben wohl vorerst ungelöst, nicht zuletzt, was das Atomprogramm angeht.
Acht Jahre lang war der Hardliner Mahmud Ahmadinejad iranischer Präsident. Seine umstrittene Wiederwahl 2009 löste grosse Proteste in der Bevölkerung aus. Ausgerechnet ihn wollten Israel und die USA nach einem Medienbericht als neuen starken Mann in Iran installieren.
Eine Woche nach seinem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Trump hat Chinas Staats- und Regierungschef Xi seinen russischen Amtskollegen empfangen. Der steht unter Druck und hofft auf Hilfe von seinem engsten Verbündeten.
Die Angriffe auf Dubai bezeichnet Walter Posch als Teherans grössten Fehler. Der Islamwissenschafter von der Landesverteidigungsakademie in Wien erklärt, warum sich das iranische Regime trotzdem siegessicher gibt.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Der britische Energiekonzern BP kommt nicht zur Ruhe. Erneut wird ein Mitglied der Unternehmensspitze ausgewechselt. Vordergründig geht es um Verstösse gegen die Corporate Governance. Doch dahinter brodelt immer noch der Konflikt um die Ausrichtung der Firma.
Die Brexiteers hatten versprochen, nach dem Ende der Personenfreizügigkeit die Zuwanderung zu senken. Passiert ist das Gegenteil. Welche Lehren kann die Schweiz daraus ziehen?
Polizisten haben am Sonntag die Zentrale der grössten Oppositionspartei gestürmt, nachdem sich deren abgesetzter Chef darin verschanzt hatte.
KI müsse auf Moral und menschliche Werte ausgerichtet sein, sagt Papst Leo XIV. Allerdings nütze auch das nichts, «wenn diese Moral von einigen wenigen bestimmt wird». In seiner ersten Enzyklika wird er deutlich.
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Andy Burnham, Bürgermeister von Gross-Manchester, oder der ehemalige Gesundheitsminister Wes Streeting den britischen Premierminister ablösen werden. Aber hinter der Labour-Krise steht eine Staatskrise.
Der Secret Service erschoss am Samstagabend einen Mann, der sich wohl Zutritt zum Weissen Haus verschaffen wollte – nicht zum ersten Mal. Der erneute Anschlagsversuch facht die Diskussion um den geplanten Ballsaal im Weissen Haus an.
Die USA bauen im Karibischen Meer eine militärische Drohkulisse vor Kuba auf. Sie werfen Raúl Castro Beteiligung am Abschuss zweier Kleinflugzeuge vor dreissig Jahren vor. Doch der Ex-Präsident wird gut geschützt, und sein Aufenthaltsort ist unbekannt.
Mixed Martial Arts dürfte der brutalste Sport der Welt sein. Darin ein reines Maga-Spektakel zu sehen, greift allerdings zu kurz. Eine Reportage.
Die Regierung von Rodrigo Paz gerät nach nur sechs Monaten an der Macht massiv unter Druck. Der Präsident sucht den Dialog, doch die Unruhen gehen weiter.
Die Demokraten unter der Führung von Ken Martin erzeugen eine peinliche Kommunikationspanne. Vorwürfe der Pfuscherei werden laut. Mitten im Wahljahr bricht ein parteiinterner Streit aus.
Das Wahlrechtsurteil des Supreme Court vom April wird negative Folgen für die Vertretung der Afroamerikaner im Kongress haben. Zum ersten Mal seit 1965 wird diese wieder sinken.
Vielerorts in Westafrika haben Regierungen die Kontrolle über das Land an Jihadisten verloren. Zivilisten und Armee ziehen sich hinter kilometerlange Befestigungen zurück. Wer sich hinauswagt, riskiert sein Leben.
Der israelische Sicherheitsminister wurde mehrfach wegen Extremismus verurteilt, vom Militärdienst ausgeschlossen und hat die politische Provokation zum Geschäftsmodell gemacht. Trotzdem – oder gerade deshalb – sitzt er heute am Kabinettstisch.
In letzter Zeit hat die südjemenitische Unabhängigkeitsbewegung schwere Rückschläge erlitten. Nun reist ihr letzter freier Vertreter allein um die Welt, um neue Verbündete zu suchen – auch für den Kampf gegen die Huthi-Miliz.
Er war Gewerkschaftsführer, Mandela-Vertrauter, Wirtschaftsboss: Cyril Ramaphosa hat sich immer wieder neu erfunden. Jetzt könnte ihn ein alter Skandal zu Fall bringen. Ein Porträt.
Die Street-Art-Künstlerin und Aktivistin will Frauen in der männlich dominierten Öffentlichkeit sichtbarer machen. Porträt einer sanften Rebellin.
Der rechtsextreme Polizeiminister gehört zu den kontroversesten Mitgliedern des israelischen Kabinetts. Ein Video, das die Demütigung von Gaza-Aktivisten zeigt, sorgt nun für Protest.
Nach einer abfälligen Bemerkung des Obersten Richters über arbeitslose Jugendliche geht eine Satirepartei viral. Die Opposition sieht darin einen Ausdruck des Frusts der Jugend. Die Regierung reagiert dünnhäutig.
Der US-Präsident macht fast täglich neue und häufig widersprüchliche Bemerkungen dazu, ob und wann er Taiwan weitere Waffen liefern will.
Noch immer werden bis zu 90 Prozent aller Ehen in Indien von den Eltern arrangiert. Wer über Freunde und Familie nicht fündig wird, kann sich professionelle Hilfe holen. Für viele ist ein wichtiger Vorteil des Heiratsvermittlers der Hintergrundcheck.
Kurz nach Donald Trump trifft auch der Kremlherr den chinesischen Parteichef. In Russland kämpft Putin mit den Folgen des Ukraine-Kriegs. In China hofft er auf Rückenwind und lukrative Erdöl- und Erdgasverkäufe.
Trotz der Vermittlerrolle sitzt das amerikanische Misstrauen gegenüber Pakistan immer noch tief. Iran startete sein Atomprogramm mithilfe des Khan-Netzwerks. Wie viel Pakistan davon wusste, bleibt umstritten.
Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen ist 2025 laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International um 78 Prozent gestiegen. Das tatsächliche Ausmass lässt sich kaum beziffern.
Israels Opposition will Benjamin Netanyahu seit Jahren ablösen – und scheitert an der Gegenwart. Warum Israel trotz Dauerkrise keinen politischen Gegenentwurf zu Netanyahu hervorbringt.
Mark Carney will Kanada mit einem neuen Staatsfonds stark machen, an dem sich die Bürger individuell beteiligen sollen. Was politisch vielversprechend tönt, ist eine ökonomisch gefährliche Verführung.
Noch vor drei Jahren galt Kemal Kilicdaroglu als Angstgegner des türkischen Präsidenten – heute lässt er sich in dessen böses Spiel einspannen. Für alle Türken, die auf einen Wandel hoffen, sind das schlechte Nachrichten.
Der Papst spricht ex cathedra und äussert sich zur künstlichen Intelligenz. Ob er der Kirche damit einen Dienst erweist, ist fraglich. Und zum Problem der Technik hat Martin Heidegger vor siebzig Jahren schon das Wesentliche gesagt.
Eine Auslieferung Raúl Castros an die USA gilt als unwahrscheinlich. Sollte der 95-jährige Ex-Präsident jedoch sterben, könnten Progressive innerhalb des Regimes den Dialog mit Washington suchen.
Die Islamische Republik will Gebühren für die Nutzung unterseeischer Glasfaserkabel erheben und exklusive Rechte auf deren Wartung und Reparatur geltend machen. Damit droht sie der gesamten Golfregion wirtschaftlich zu schaden.
Der Düsseldorfer Konzern wird zum zentralen Ausrüster der Bundeswehr. Doch mit der Konzentration militärischer Aufträge wächst auch die Gefahr eines sicherheitspolitischen Klumpenrisikos.
Weil mehrere Schiffsladungen mit seiner Ware im Persischen Golf festsitzen, muss sich der Agrarunternehmer Andreas Zivy etwas einfallen lassen.

Frankreich und Norwegen verstärken ihre Verteidigung: Neben einem Beistandsabkommen erhält Norwegen Zugang zu Frankreichs nuklearem Schutzschirm.
Während die USA und der Iran über ein Abkommen verhandeln, beginnt eine Offensive gegen Stellungen der Hizbollah. Netanyahu hat dabei wohl auch die nächsten Wahlen im Blick.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Ex-RAF-Terroristin Geldtransporter und Supermärkte überfiel. Klette droht nun ein weiteres Verfahren wegen RAF-Anschlägen der 1990er-Jahre.
Die 67-jährige Angeklagte öffnete mit ihrer Rede vor Gericht ein Fenster in die Welt des Linksterrorismus früherer Jahrzehnte. Ein Lehrbuchbeispiel für die gefährliche Dynamik der Gewalt. Klette wurde am Dienstag zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Kanadier gehört zu den wenigen, die eine Ahnung davon haben, was im Inneren einer künstlichen Intelligenz geschieht. Nun stand er neben Leo XIV. – aus gutem Grund.
Der US-Präsident hat republikanisch regierten Bundesstaaten befohlen, ihre Kongressbezirke neu zuzuschneiden. Kann er das Wahlsystem schneller zu seinen Gunsten umbauen, als sich die Wähler von ihm abwenden?
Die Polizisten der Einwanderungsbehörde sind aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden. Doch in Abschiebehaftzentren haben Todesfälle derweil einen Höchststand erreicht.
Korruptionsermittlungen erhöhen den Druck auf Spaniens Regierung. Im Fokus steht die Parteizentrale der PSOE in Madrid.